Eine der skurrilsten Anekdoten meiner bisherigen Laufbahn stellt folgende kleine Geschichte dar: Ein Mädchen erzählte in der Frühstückspause einer Freundin, dass sie am Nachmittag "zum gleichen Psychologen" gehe wie eben diese Freundin. Hier soll hinzugefügt werden, dass ihre Freundin durchaus begründet den Psychologen aufsuchte, doch das besagte Mädchen ein völlig unauffälliges, selbstbewusstes und fleißiges Mädchen war.
Als ich diese hörte, hat ich sie, zu mir zu kommen, und fragte sie unter vier Augen: "Warum sollst du denn zum Psychologen gehen?" Ihre Antwort werde ich niemals vergessen: "Mama meint, ich muss da jetzt auch mal hin, weil fast alle anderen auch gehen...".
Jetzt könnte man meinen, das Mädchen habe vielleicht etwas falsch verstanden, jedoch glaubte ich ihr sofort instinktiv.
Darum sprach ich beim nächsten Mal die Mutter an und fragte, warum ihre Tochter zum Therapeuten gehe. Ihr Antwort war noch skurriler als die Äußerung ihrer Tochter: "In meiner Familie leiden viele unter Depressionen und ich habe mich gewundert, warum ... (Name ihrer Tochter) immer so fröhlich ist. Vielleicht hat sie ja eine manische Depression...".
Gott sei Dank fiel mein Weltbild nicht vollkommen zusammen, da die zu Rate gezogene Psychologin das Mädchen ebenfalls als "fröhliches, intelligentes und psychologisch unauffälliges Kind" betitelte, aber zugleich der Mutter riet, sich wegen "undefinierbaren Ängsten und Panikattacken" behandeln zu lassen.
Leider sind derartige Ängste von Schülereltern nichts Außergewöhnliches, sondern mittlerweile Alltag für uns Grundschullehrer. Beim ersten Elterngespräch nach wenigen Schultagen des ersten Schuljahres bekam eine Kollegin von einer Mutter einen Haufen voll Diagnosen vorgelegt, was unzählige Ärzte und Therapeuten angeblich über ihren Sohn herausgefunden hätten: diverse Lernschwächen und soziale Phobien waren darunter zu finden.
Meiner Kollegin zufolge war der Junge war zwar auffällig ruhig, aber keinesfalls lernschwach oder schüchtern. Was sich allerdings um Laufe der Zeit herausstellte, war, dass Gewalt in der Familie eine gravierende Rolle spielte. Dies hatte jedoch keiner der Ärzte und Therapeuten diagnostiziert...
Ich arbeite wirklich sehr gut mit außerschulischen Partnern, wie dem Jugendamt, Medizinern und diversen Therapiestellen zusammen. Meist ist unsere Arbeit professionell und kooperativ; es werden fundierte Diagnosen gestellt und gemeinsam Förderwege eingeleitet.
Leider gibt es aber auch Experten, die zu sehr auf die Ängste der Eltern eingehen und häufig zu rasch Diagnosen stellen. Besonders beliebt sind hier die Befunde "LRS", "Diskalkulie" und "ADS bzw. ADHS" zu finden.
Und nicht immer stimmen diese Diagnosen mit unseren persönlichen, innerschulischen Beobachtungen und Erfahrungen überein. Nicht selten wird eine LRS viel zu früh bescheinigt, wenn der Lese-Schreibprozess bei einem Kind noch voll im Gange ist. Nicht selten wird eine ADHS bescheinigt, obwohl das impulsive und/ oder unkonzentrierte Verhalten eines Kindes keinerlei negative Auswirkungen auf sein soziales oder schulisches Verhalten hat. Nicht selten wird bei einem Kind Diskalkulie diagnostiziert, obwohl es schlechthin bestimmte mathematische Aspekte wiederholen, üben oder intensivieren muss.
Und tatsächlich scheint es für viele Eltern etwas Beunruhigendes zu sein, wenn ihr Kind für sie "seltsam" oder auch einfach "normal" zu sein scheint bzw. sie dessen Zukunft nicht zu 100% planen können. Dies passt vollkommen in unsere heutige, sehr unsichere Zeit: Man möchte das Beste für das eigene Kind, die besten Noten und nimmt dafür auch in Kauf, dass dieses vielerlei Untersuchungen über sich ergehen lassen, ggf. eine Diagnose hinnehmen oder gar Medikamente einnehmen muss.
Repräsentativ dafür sind auch die Eltern, die bereits im ersten Schuljahr nach der möglichen Form der weiterführenden Schule fragen...
Wir Lehrer schmunzeln häufig über solche Anekdoten, sind uns der Ernsthaftigkeit hiervon allerdings bewusst. Dass besagte Eltern nicht aus Bösartigkeit heraus handeln, ist uns klar.
Darum müssen wir diesen - auch mit ein wenig Humor und Lockerheit, jedoch mit großem Verständnis- beratend zur Seite stehen und ihnen Ängste nehmen.
Es ist nichts Schlimmes, wenn ihr Kind zur Therapie muss, aber ebenfalls kein Manko, wenn ein Therapiebesuch eben nicht nötig ist.
Wir Grundschullehrer sind eben nicht nur Lernbetreuer für die Kinder, sondern eben auch Berater und "ein offenes Ohr" für die Eltern.
Übrigens sei an dieser Stelle auch angemerkt, dass es ebenfalls viele Mütter und Väter gibt, die den schulischen Werdegang ihrer Kinder zwar durchaus mit dem nötigen Ernst und Engagement, aber dennoch ergebnisoffen und ebenfalls mit etwas Humor angehen.
Dies haben sie mit uns Lehrern gemein.
Wer Einsicht in das Leben einer Grundschullehrerin haben möchte, folge diesem Blog.
Mittwoch, 10. September 2014
Mittwoch, 3. September 2014
Ein echt schöner Beruf
Der Beruf des Grundschullehrers/ der Grundschullehrerin ist ein wirklich toller und abwechslungsreicher, der dir jeden Tag etwas zurückgibt: manchmal mehr, manchmal weniger. Allerdings (!!!) sollte man ein Stück weit für diesen Beruf geboren sein.
Ich persönlich freue mich eigentlich jeden Abend auf den kommenden Schulmorgen (an einem Montag natürlich ein wenig weniger als ein einem Donnerstag ^^) und auf das, was mich erwarten wird. Denn: Kein Schultag ist wie der andere.
Irgendetwas Unerwartetes passiert immer, das deine Planungen über den Haufen wirft und dein ganzes Improvisationstalent fordert.
Aber der Reiz aus diesen vielen Faktoren - Wissen vermitteln, Erziehen, Nähe geben, Unterricht planen, durchführen, verändern, verwerfen und und und - macht den Charme dieses Berufes aus.
Darum freue ich mich auch über jedes Mädchen und über jeden Jungen (über die ganz besonders, da wir Männer in den Grundschulen brauchen!!!), die/ der diesen Beruf ausüben und sich daher als Praktikant/ in in diesem Beruf ausprobieren möchte.
Ich selbst begleite und berate äußerst gerne junge Nachwuchspädagogen oder solche, die es einmal werden möchten. Allerdings konfrontiere ich sie auch immer mit den "Schattenseiten" dieses Berufes, damit sie sehen, dass das Grundschullehrer-Dasein sehr viel mehr ist als der Umgang "mit den lieben Kleinen".
Jahrzehntelang war das Hochschulstudium lediglich theoretisch orientiert und hatte enorm wissenschaftliche Züge. Man erhielt ein äußerst fundiertes Wissen aus vielerlei Bereichen, kam mit einer extrem guten Allgemeinbildung aus dem Studium und damit ins Referdariat. Und was geschah da häufig? Der ein oder andere stand plötzlich vor einer Klasse und dachte nur: "Wer hat mir gesagt, dass ich mit Kindern arbeiten muss???" oder beklagte sich: "Iiiiiih, da sind ja Kinder!"
Dies hat sich - zumindest dort, wo ich studiert habe und unterrichte, in NRW - mittlerweile verändert: Noch immer erhält man im ersten Ausbildungsabschnitt ein wirklich gutes Wissen vermittelt, jedoch hat sich das Studium auch um eine stärkere Betonung der Praxis erweitert. Einige Praktika muss man durchlaufen, u.a. auch bereits vor dem Studium. In diesem, so gegannnten "Eignungspraktium", müssen sich die Interessenten noch vor Studienbeginn mindestens 21 Tage in der Schule orientieren und mit einer Mentorin schriftlich begleiten. Am Ende des Praktikums wird dieses gemeinsam, anhand vorgegebener Kriterien, besprochen und der Berufswunsch kritisch reflektiert. Die begleitende Lehrkraft gibt eine persönliche Meinung über die Eignung ab, die allerdings nicht bindend ist (was meiner Meinung nach auch gut ist, da unterbewusst auch immer persönliche Dinge eine Rolle spielen und die "Eignung" nicht von einer Person abhängen sollte). Dennoch können sich die meisten Praktikanten nach den drei Wochen (die häufig auch verlängert werden) ein authentisches Bild über die Arbeit in der Schule machen und entscheiden sich dann entweder für oder gegen das Studium. Auch zweiteres habe ich des Öfteren erlebt.
Darum rate ich JEDEM Interessenten an diesem tollen Beruf, auch wenn er/ sie kein Eignungspraktikum absolvieren muss, vor dem Studium in möglichst verschiedenen Schulen hinein zu schnuppern und zu schauen, ob er/ sie es sich vorstellen könnte, in diesem Beruf und in dieser Atmosphäre zu arbeiten.
Leider gibt es immer noch die uralten Vorurteile - vor allem von Elternseite - à la: "Das ist doch ein toller Beruf: Du hast mittags frei, drei Monate im Jahr Ferien und wirst Beamter auf Lebenszeit."
Wer diese drei Gründe als federführend angibt, sollte den Beruf nicht ergreifen. Denn all dies muss nicht unbedingt so sein: Mittags hat man nur selten frei (nach dem Unterricht ist vor dem Unterricht); in den Ferien muss man trotzdem arbeiten und zudem weitaus mehr für einen Urlaub bezahlen als außerhalb der Ferien. Und: Verbeamtet wird heutzutage noch längst nicht jeder Lehrer!
Geht man mit diesen Vorstellungen in den Beruf, tut man weder den Schüler/innen noch sich selbst einen Gefallen. Glücklich wird man damit nicht.
Wer jedoch die folgenden Fragen innerlich mit Ja beantwortet, ist in diesem Beruf sicherlich gut aufgehoben und wird seine wahre Freude daran haben:
- Mag ich Kinder?
- Akzeptiere ich Kinder samt ihrer speziellen Besonderheiten?
- Bin ich stressressistent?
- Kann ich mich vor einer Klasse, gegenüber Eltern und Kollegen selbstbewusst behaupten?
- Zeige ich Verständnis für unterschiedliche, vielleicht mir umbekannte, Lebens- und
Familienformen?
- Bin ich spontan, offen für Neues?
- Nehme ich Veränderungen an?
- Nehme ich auch einmal viel Papierkram auf mich?
- Habe ich eine positive Lebenseinstellung und eine freundliche Ausstrahlung?
- Mache ich mich auch gerne mal lächerlich?
Und natürlich das ausschlaggebenste aller Lehrer-Kriterien: Bin ich ein "Alles- und Besserwisser" oder kann ich, wenn ich einmal etwas nicht weiß, wenigstens den glaubwürdigen Eindruck vermitteln, als wüsste ich es? ;)
Ich würde mich freuen, viele engagierte und positive Nachwuchslehrer im Kollegium zu begrüßen. Denn: Es ist einer der schönsten Berufe, die es gibt!
Ich persönlich freue mich eigentlich jeden Abend auf den kommenden Schulmorgen (an einem Montag natürlich ein wenig weniger als ein einem Donnerstag ^^) und auf das, was mich erwarten wird. Denn: Kein Schultag ist wie der andere.
Irgendetwas Unerwartetes passiert immer, das deine Planungen über den Haufen wirft und dein ganzes Improvisationstalent fordert.
Aber der Reiz aus diesen vielen Faktoren - Wissen vermitteln, Erziehen, Nähe geben, Unterricht planen, durchführen, verändern, verwerfen und und und - macht den Charme dieses Berufes aus.
Darum freue ich mich auch über jedes Mädchen und über jeden Jungen (über die ganz besonders, da wir Männer in den Grundschulen brauchen!!!), die/ der diesen Beruf ausüben und sich daher als Praktikant/ in in diesem Beruf ausprobieren möchte.
Ich selbst begleite und berate äußerst gerne junge Nachwuchspädagogen oder solche, die es einmal werden möchten. Allerdings konfrontiere ich sie auch immer mit den "Schattenseiten" dieses Berufes, damit sie sehen, dass das Grundschullehrer-Dasein sehr viel mehr ist als der Umgang "mit den lieben Kleinen".
Jahrzehntelang war das Hochschulstudium lediglich theoretisch orientiert und hatte enorm wissenschaftliche Züge. Man erhielt ein äußerst fundiertes Wissen aus vielerlei Bereichen, kam mit einer extrem guten Allgemeinbildung aus dem Studium und damit ins Referdariat. Und was geschah da häufig? Der ein oder andere stand plötzlich vor einer Klasse und dachte nur: "Wer hat mir gesagt, dass ich mit Kindern arbeiten muss???" oder beklagte sich: "Iiiiiih, da sind ja Kinder!"
Dies hat sich - zumindest dort, wo ich studiert habe und unterrichte, in NRW - mittlerweile verändert: Noch immer erhält man im ersten Ausbildungsabschnitt ein wirklich gutes Wissen vermittelt, jedoch hat sich das Studium auch um eine stärkere Betonung der Praxis erweitert. Einige Praktika muss man durchlaufen, u.a. auch bereits vor dem Studium. In diesem, so gegannnten "Eignungspraktium", müssen sich die Interessenten noch vor Studienbeginn mindestens 21 Tage in der Schule orientieren und mit einer Mentorin schriftlich begleiten. Am Ende des Praktikums wird dieses gemeinsam, anhand vorgegebener Kriterien, besprochen und der Berufswunsch kritisch reflektiert. Die begleitende Lehrkraft gibt eine persönliche Meinung über die Eignung ab, die allerdings nicht bindend ist (was meiner Meinung nach auch gut ist, da unterbewusst auch immer persönliche Dinge eine Rolle spielen und die "Eignung" nicht von einer Person abhängen sollte). Dennoch können sich die meisten Praktikanten nach den drei Wochen (die häufig auch verlängert werden) ein authentisches Bild über die Arbeit in der Schule machen und entscheiden sich dann entweder für oder gegen das Studium. Auch zweiteres habe ich des Öfteren erlebt.
Darum rate ich JEDEM Interessenten an diesem tollen Beruf, auch wenn er/ sie kein Eignungspraktikum absolvieren muss, vor dem Studium in möglichst verschiedenen Schulen hinein zu schnuppern und zu schauen, ob er/ sie es sich vorstellen könnte, in diesem Beruf und in dieser Atmosphäre zu arbeiten.
Leider gibt es immer noch die uralten Vorurteile - vor allem von Elternseite - à la: "Das ist doch ein toller Beruf: Du hast mittags frei, drei Monate im Jahr Ferien und wirst Beamter auf Lebenszeit."
Wer diese drei Gründe als federführend angibt, sollte den Beruf nicht ergreifen. Denn all dies muss nicht unbedingt so sein: Mittags hat man nur selten frei (nach dem Unterricht ist vor dem Unterricht); in den Ferien muss man trotzdem arbeiten und zudem weitaus mehr für einen Urlaub bezahlen als außerhalb der Ferien. Und: Verbeamtet wird heutzutage noch längst nicht jeder Lehrer!
Geht man mit diesen Vorstellungen in den Beruf, tut man weder den Schüler/innen noch sich selbst einen Gefallen. Glücklich wird man damit nicht.
Wer jedoch die folgenden Fragen innerlich mit Ja beantwortet, ist in diesem Beruf sicherlich gut aufgehoben und wird seine wahre Freude daran haben:
- Mag ich Kinder?
- Akzeptiere ich Kinder samt ihrer speziellen Besonderheiten?
- Bin ich stressressistent?
- Kann ich mich vor einer Klasse, gegenüber Eltern und Kollegen selbstbewusst behaupten?
- Zeige ich Verständnis für unterschiedliche, vielleicht mir umbekannte, Lebens- und
Familienformen?
- Bin ich spontan, offen für Neues?
- Nehme ich Veränderungen an?
- Nehme ich auch einmal viel Papierkram auf mich?
- Habe ich eine positive Lebenseinstellung und eine freundliche Ausstrahlung?
- Mache ich mich auch gerne mal lächerlich?
Und natürlich das ausschlaggebenste aller Lehrer-Kriterien: Bin ich ein "Alles- und Besserwisser" oder kann ich, wenn ich einmal etwas nicht weiß, wenigstens den glaubwürdigen Eindruck vermitteln, als wüsste ich es? ;)
Ich würde mich freuen, viele engagierte und positive Nachwuchslehrer im Kollegium zu begrüßen. Denn: Es ist einer der schönsten Berufe, die es gibt!
Der Stereotypen-Virus hat mich ereilt
Lange hat man nichts mehr von mir lesen können.
Neben diversen Ausflügen, Terminen und dem üblichen Zeugnisstress im Frühjahr ereilte mich im Sommer nun auch noch ein Virus, der leider als Stereotype zu bezeichnen ist.
Da ich bekanntlich nicht gerne der Norm entspreche, müsste ich diesen "Infekt" daher ziemlich blöde finden, allerdings kann ich dies nicht von mir behaupten...^^
Der beschriebene Virus befällt gerne Grundschullehrerinnen um die 30, bevorzugt rund um die Verbeamtung auf Lebenszeit und wirkt auf das Schulleben nicht selten chaotisierend.
Ja, der ein oder andere Fuchs wird den Virus bereits erkannt haben:
Es handelt sich um die berühmte Grundschullehrerinnen-Gravidität, oder: Ich bin schwanger!!!
Trotz großer Freude über den kommenden Nachwuchs sind mit einer Erstschwangerschaft natürlich stets unzählige Fragen, diverse körperliche "Nebenwirkungen", einige Ängste, aber bei Lehrerinnen eben auch einiges an Formalitäten verbunden:
Wenn die Lehrerin weiß, dass sie Nachwuchs erwartet, soll sie laut Gesetz relativ frühzeitig dem Arbeitgeber darüber in Kenntnis setzen. Über den Dienstweg wird dann seitens der Schulaufsicht ein "Dienstverbot"erteilt, das solange in Kraft ist, bis dass der BAD (Berufsgenossenschaftlicher Arbeitsmedizinischer und sicherheitstechnischer Dienst e.V.) - nach einer Untersuchung der Lehrerin- sein schriftliches Okay zur Wiederaufnahme des Dienstes ausgegeben hat. Der BAD überprüft zum Schutze des Kindes und der Mutter den Impfstatus, schätzt darüber hinaus durch die Angaben seitens der Schulleitung das Gefahrenpotenzial an der jeweiligen Schule ein und gibt dann im Normalfalle sein Okay.
Tja, und genau dies ist in meinem Fälle nicht so richtig erfolgt. Wie so oft in meinem Leben verlief dieser Prozess mit ein paar Hindernissen: Da mein Rötelnschutz TROTZ IMPFUNG (!!!) nur "grenzwertig" war, darf ich nun bis zur 20. Woche nicht in die Schule, aber -gottseidank- vielfältige administrative Aufgaben für die Schule erledigen (sonst würde ich Hyperaktiven Wesen wahrscheinlich eingehen).
Das Schlimmste daran ist aber leider der Umstand, dass ich die Klassenleitung "meiner Süßen" damit abgeben musste (was natürlich verständlich ist, da ich ja voraussichtlich nur
von Oktober bis Januar anwesend sein werde) ...
meiner allerersten eigenen Klasse, die ich bis hierhin, zur vierten Klasse, habe begleiten, sich entwickeln und aufwachsen sehen dürfen. Richtige Trauer und Verlustgefühle überfielen mich zunächst - was allerdings auch mit dem Überfluss an weiblichen Hormonen zu tun hatte - und auch jetzt bin ich häufiger noch etwas wehmütig, auch wenn ich die Kiddies in sehr guten Händen weiß.
Auch tröste ich mich natürlich mit meinem eigenen Nachwuchs, der Tag für Tag wächst, und mit dem Umstand, dass ich die Kids ja in ein paar Wochen wiedersehen werde.
Außerdem bin ich ja noch voll in das Schul- und Klassenleben integriert, da ich dem neuen Klassenlehrer - einem komplett neuen Kollegen - auch jetzt mit Rat und Tat zur Seite stehe und über News, Klatsch und Tratsch stets informiert werde.
Auch die Eltern haben sich wohl mit der neuen Situation arrangiert, nachdem die ein oder
anderen zunächst etwas "Respekt vor dem neuen Lehrer" gehabt hatten und/ oder die neue Rollenkonstellation noch nicht verinnerlicht hatten.
Heute sind alle auf Klassenfahrt gefahren und ich wünsche allen, - den Kindern und ihrem Klassenlehrer - dass es ganz tolle Tage werden. Das Spätsommerwetter stellt ja eine hervorragende Grundlage zum Einander-Besser-Kennenlernen dar, was alle Beteiligten sicherlich nutzen werden.
Ich persönlich werde derweil meinen "Virus" genießen und mich peu à peu damit anfreunden, dass ich dem Stereotypen einer Grundschullehrerin dann doch ein Stück weit entspreche ... aber bitte nur in diesem Kontext!
:)
Neben diversen Ausflügen, Terminen und dem üblichen Zeugnisstress im Frühjahr ereilte mich im Sommer nun auch noch ein Virus, der leider als Stereotype zu bezeichnen ist.
Da ich bekanntlich nicht gerne der Norm entspreche, müsste ich diesen "Infekt" daher ziemlich blöde finden, allerdings kann ich dies nicht von mir behaupten...^^
Der beschriebene Virus befällt gerne Grundschullehrerinnen um die 30, bevorzugt rund um die Verbeamtung auf Lebenszeit und wirkt auf das Schulleben nicht selten chaotisierend.
Ja, der ein oder andere Fuchs wird den Virus bereits erkannt haben:
Es handelt sich um die berühmte Grundschullehrerinnen-Gravidität, oder: Ich bin schwanger!!!
Trotz großer Freude über den kommenden Nachwuchs sind mit einer Erstschwangerschaft natürlich stets unzählige Fragen, diverse körperliche "Nebenwirkungen", einige Ängste, aber bei Lehrerinnen eben auch einiges an Formalitäten verbunden:
Wenn die Lehrerin weiß, dass sie Nachwuchs erwartet, soll sie laut Gesetz relativ frühzeitig dem Arbeitgeber darüber in Kenntnis setzen. Über den Dienstweg wird dann seitens der Schulaufsicht ein "Dienstverbot"erteilt, das solange in Kraft ist, bis dass der BAD (Berufsgenossenschaftlicher Arbeitsmedizinischer und sicherheitstechnischer Dienst e.V.) - nach einer Untersuchung der Lehrerin- sein schriftliches Okay zur Wiederaufnahme des Dienstes ausgegeben hat. Der BAD überprüft zum Schutze des Kindes und der Mutter den Impfstatus, schätzt darüber hinaus durch die Angaben seitens der Schulleitung das Gefahrenpotenzial an der jeweiligen Schule ein und gibt dann im Normalfalle sein Okay.
Tja, und genau dies ist in meinem Fälle nicht so richtig erfolgt. Wie so oft in meinem Leben verlief dieser Prozess mit ein paar Hindernissen: Da mein Rötelnschutz TROTZ IMPFUNG (!!!) nur "grenzwertig" war, darf ich nun bis zur 20. Woche nicht in die Schule, aber -gottseidank- vielfältige administrative Aufgaben für die Schule erledigen (sonst würde ich Hyperaktiven Wesen wahrscheinlich eingehen).
Das Schlimmste daran ist aber leider der Umstand, dass ich die Klassenleitung "meiner Süßen" damit abgeben musste (was natürlich verständlich ist, da ich ja voraussichtlich nur
von Oktober bis Januar anwesend sein werde) ...
meiner allerersten eigenen Klasse, die ich bis hierhin, zur vierten Klasse, habe begleiten, sich entwickeln und aufwachsen sehen dürfen. Richtige Trauer und Verlustgefühle überfielen mich zunächst - was allerdings auch mit dem Überfluss an weiblichen Hormonen zu tun hatte - und auch jetzt bin ich häufiger noch etwas wehmütig, auch wenn ich die Kiddies in sehr guten Händen weiß.
Auch tröste ich mich natürlich mit meinem eigenen Nachwuchs, der Tag für Tag wächst, und mit dem Umstand, dass ich die Kids ja in ein paar Wochen wiedersehen werde.
Außerdem bin ich ja noch voll in das Schul- und Klassenleben integriert, da ich dem neuen Klassenlehrer - einem komplett neuen Kollegen - auch jetzt mit Rat und Tat zur Seite stehe und über News, Klatsch und Tratsch stets informiert werde.
Auch die Eltern haben sich wohl mit der neuen Situation arrangiert, nachdem die ein oder
anderen zunächst etwas "Respekt vor dem neuen Lehrer" gehabt hatten und/ oder die neue Rollenkonstellation noch nicht verinnerlicht hatten.
Heute sind alle auf Klassenfahrt gefahren und ich wünsche allen, - den Kindern und ihrem Klassenlehrer - dass es ganz tolle Tage werden. Das Spätsommerwetter stellt ja eine hervorragende Grundlage zum Einander-Besser-Kennenlernen dar, was alle Beteiligten sicherlich nutzen werden.
Ich persönlich werde derweil meinen "Virus" genießen und mich peu à peu damit anfreunden, dass ich dem Stereotypen einer Grundschullehrerin dann doch ein Stück weit entspreche ... aber bitte nur in diesem Kontext!
:)
Samstag, 8. Februar 2014
Zum ersten Mal Notenzeugnisse... das macht nachdenklich
Gestern war es soweit: "Meine" Klasse erhielt zum ersten Mal Halbjahrszeugnisse samt Noten.
Seit Wochen gab es kein anderes Thema mehr. "Was bekomme ich da?", "Welche Note bekomme ich da?" und so weiter.... Zensuren und Bewertungen spielten im Kopf der Kinder eine enorm wichtige Rolle.
E
ine besondere Atmosphäre zwischen Aufregung, Neugierde, aber auch Anspannung lag seit den Weinachtsferien immer wieder in der Luft, die gestern - am Zeugnistag - ihren Höhepunkt erreichte. Schon vor dem Schulbeginns-Gong fragten mich die Kinder: "Wann kriegen wir heute die Zeugnisse?"
Und jene Fragen wurden mit dem weiteren Verlauf des Schulmorgens nicht weniger...
Als ich dann in der letzten Schulstunde die Zeugnisse (samt des Reflexionsbogens zum Arbeits- ud Sozialverhalten, der von jedem Kind in der Woche zuvor und von mir zum Abgleich der Innen- und Außensicht) in feierlicher Atmosphäre austeilte, spürte man bei einigen Kindern ein regelrechtes Aufatmen. Natürlich schauten alleSchüler/innen nicht auf die Vorderseite mit der schriftlichen Beschreibung ihrer Leistungen, sondern auf die Rückseite mit den Zensuren. Viele hatten mit weitaus schlechteren Ergebnissen gerechnet - warum auch immer. Die Ansprüche an und auch die Meinung über sich selbst schien im Vorfeld viel negativer gewesen zu sein als die Realität es darstellte.
Ihr Verhalten machte deutlich, unter welchem Druck diese Acht- bis Zehnjährigen bereits standen und stehen. Die Noten spielen bereits bei allen Kindern eine wichtige Rolle.
Diese letzten Wochen haben mich nachdenklich gemacht:
Es geht schneller als man denkt, bis dass die Unbekümmertheit des Kindseins langsam aber sicher verschwindet und die Leistungsansprüche unserer Gesellschaft ihr Leben kennzeichnet. Daher werde ich, wie ich es auch bisher immer getan habe, viele spielerische Aktionen in den Unterricht integrieren. Denn einerseits lernt man über das Spiel sehr sehr viel, aber andererseits werden die Kids viel zu schnell erwachsen.
Da soll man ihnen doch die Jahre des Spielens doch möglichst auch kindgerecht und spielerisch gestalten.
Es wird schneller gehen als man denkt und natürlich auch mich tangieren, dass meine allererste eigene Schulklasse Adieu sagen und an einer anderen Schule ihren Weg weitergehen werden.
Puh, da muss ich schon schlucken.
Aber das ist das Los einer Grundschullehrerin...
Seit Wochen gab es kein anderes Thema mehr. "Was bekomme ich da?", "Welche Note bekomme ich da?" und so weiter.... Zensuren und Bewertungen spielten im Kopf der Kinder eine enorm wichtige Rolle.
E
ine besondere Atmosphäre zwischen Aufregung, Neugierde, aber auch Anspannung lag seit den Weinachtsferien immer wieder in der Luft, die gestern - am Zeugnistag - ihren Höhepunkt erreichte. Schon vor dem Schulbeginns-Gong fragten mich die Kinder: "Wann kriegen wir heute die Zeugnisse?"
Und jene Fragen wurden mit dem weiteren Verlauf des Schulmorgens nicht weniger...
Als ich dann in der letzten Schulstunde die Zeugnisse (samt des Reflexionsbogens zum Arbeits- ud Sozialverhalten, der von jedem Kind in der Woche zuvor und von mir zum Abgleich der Innen- und Außensicht) in feierlicher Atmosphäre austeilte, spürte man bei einigen Kindern ein regelrechtes Aufatmen. Natürlich schauten alleSchüler/innen nicht auf die Vorderseite mit der schriftlichen Beschreibung ihrer Leistungen, sondern auf die Rückseite mit den Zensuren. Viele hatten mit weitaus schlechteren Ergebnissen gerechnet - warum auch immer. Die Ansprüche an und auch die Meinung über sich selbst schien im Vorfeld viel negativer gewesen zu sein als die Realität es darstellte.
Ihr Verhalten machte deutlich, unter welchem Druck diese Acht- bis Zehnjährigen bereits standen und stehen. Die Noten spielen bereits bei allen Kindern eine wichtige Rolle.
Diese letzten Wochen haben mich nachdenklich gemacht:
Es geht schneller als man denkt, bis dass die Unbekümmertheit des Kindseins langsam aber sicher verschwindet und die Leistungsansprüche unserer Gesellschaft ihr Leben kennzeichnet. Daher werde ich, wie ich es auch bisher immer getan habe, viele spielerische Aktionen in den Unterricht integrieren. Denn einerseits lernt man über das Spiel sehr sehr viel, aber andererseits werden die Kids viel zu schnell erwachsen.
Da soll man ihnen doch die Jahre des Spielens doch möglichst auch kindgerecht und spielerisch gestalten.
Es wird schneller gehen als man denkt und natürlich auch mich tangieren, dass meine allererste eigene Schulklasse Adieu sagen und an einer anderen Schule ihren Weg weitergehen werden.
Puh, da muss ich schon schlucken.
Aber das ist das Los einer Grundschullehrerin...
Sonntag, 1. Dezember 2013
Schöner Advent... mit temporären Nebenwirkungen
Wir sagen euch an...
Jahr für Jahr stellt die Adventszeit sowohl daheim als auch besonders in der Grundschule eine äußerst aufregende Zeit dar.
Spätestens in der letzten Novemberwoche beginnen die Klassenlehrerinnen damit, aufwendigst gebastelte Adventskalender in der Klasse aufzuhängen, im Kunstunterricht Fensterbilder zu basteln, so dass hiernach der Boden im Klassenraum aussieht, als habe hier eine Karnevalsfeier stattgefunden (überall Papierschnipsel) und die Tische voll mit Flüssigkleber versehen.
Auf den Gängen des Schulgebäudes unterhalten sich die Lehrerinnen: "Machst du in meiner Klasse das Weihnachtsgeschenk für die Eltern?" Und eine jede Lehrerin atmet tief auf, wenn ihr diese Aufgabe erspart bleibt.
Warum?
Na ja, zum einen ist der Aufwand häufig nicht zu unterschätzen, wobei sich die Lehrerin zum anderen nicht selten fragt, ob sich dieser anhand so mancher "Endprodukte" überhaupt gelohnt hat. Denn so manches Geschenk treibt Jahr aus Jahr ein dem späteren Empfänger eher die Trauer- als die Freudentränen in die Augen.
Daher ist es in der Adventszeit auch keine Seltenheit, dass in Grundschulen wahre Wunder geschehen: Denn so manche Lehrerin verschwindet dann und wann mit einem eher misslungenen Weihnachtsgeschenk eines Kindes nach Hause, welches am Folgetag plötzlich ganz anders aussieht und eine wunderbare Schönheitswendung genommen hat.
Ansonsten steckt die Adventszeit voller Termine: Weihnachtsfeier der Klasse, Weihnachtsfeier der Schule, Gottesienste, Auftritte etc. Daher ist der Dezember gekennzeichnet durch Bastelarbeiten, Gesang, Theaterproben und Gedichteaufsagen.
Nicht zu veachten ist der geradezu tägliche Beitrag zur Allgemeinbildung. Denn irgendwo lauert immer wieder ein Kind, das auf die Frage, warum wir Weihnachten und den Advent feiern, antwortet: "...weil es an Weihnachten Geschenke gibt?!?"
Also, beginnt man wieder von Neuem...
Gottseidank hat man immer ein paar Kinder in der Klasse, die das Ganze (er-)klären können. Übrigens in meiner Klasse auch gerne die muslimischen Mitschüler, die das Weihnachtsfest zuweilen besser darlegen können als so manches evangelische oder katholische Kind.
Wenn das Weihnachtsfest dann näher und näher rückt, ist es für die Lehrkraft ratsam, nachmittags Entspannungstechniken anzuwenden, denn vormittags benötigt sie manchmal doch sehr starke Nerven. Die Kinder werden immer aufgeregter und daher aufgedrehter. Vor dem Fest der Liebe entstehen täglich mehrere Prügeleien auf dem Schulhof. Eine ambivalente Phase des Jahres...
Dennoch sei an dieser Stelle natürlich nicht unerwähnt, dass der Advent so mit die schönste Zeit des gesamten Schuljahreskalenders darstellt. Jeden Montag feiern wir den Advent mit Gesang und Kerzen. Täglich wird mit dem Öffnen des Adventskalenders vorgelesen. Wir lernen Gedichte und Lieder auswendig und führen jedes Jahr etwas auf. Dabei dimme ich jeden Morgen das Licht runter, so dass nur noch das Leuchten der Kerzen und auch der Kinderaugen zu sehen sind.
Denn die Nervosität auf das große Fest zeigt sich eben nicht nur durch Aufgekratzsein, sondern auch durch eine ganz positive Vorfreude.
In diesem Sinne: Eine tolle Adventszeit an alle!
Freitag, 15. November 2013
Der November: Nicht nur Bakterienmonat
Summ summ summ. Da fliegen sie, all diese unsichtbaren, gemeinen Bakterien und Viren. Vor allem jetzt, im November und Dezember, da schniefen und husten sie alle und so manches Magengrummeln ist unüberhörbar.
Was tun als Lehrerin?
- Alles mit Desinfektionsmittel antibakterialisieren???
- Das eigene Immunsystem stärken durch Saunagänge, Sporttreiben usw???
- Die Kinder mit Gummihandschuhen bewaffnen und sie zu keinem Körperkontakt
anhalten???
Alles möglich, doch im Endeffekt zwecklos. Jahr aus, Jahr ein, schniefe auch ich und ich kann tun, was ich will: Die gemeinen Viecher packen mich irgendwann sowieso.
Das Schlimme ist: Manchmal hauen sie mich mehr um als die Kinder!
Na ja, da musst du als Grundschullehrerin eben durch. Und mit der Erkenntnis, dass nach der einen Grippewelle bereits die nächste wartet, lebt es sich fast leichter als mit dem Bestreben, die Krankheitswellen zu bekämpfen.
Gleiches gilt für die optimistische Lebenshaltung, dass das eigene Immunsystem mit jeder Erkältung nur gestärkt wird.
Und wenn du den November nicht nur als epidemistischen Verbreitungsmonat ansiehst, sondern ihn - mit den Kindern - als wunderbare Zeit des Jahres anerkennst, samt Nebel, St. Martin, Weckmännern und vor allem samt der bunten Laternen, dann ist das alles halb so wild.
Also: Augen zu und durch!
Was tun als Lehrerin?
- Alles mit Desinfektionsmittel antibakterialisieren???
- Das eigene Immunsystem stärken durch Saunagänge, Sporttreiben usw???
- Die Kinder mit Gummihandschuhen bewaffnen und sie zu keinem Körperkontakt
anhalten???
Alles möglich, doch im Endeffekt zwecklos. Jahr aus, Jahr ein, schniefe auch ich und ich kann tun, was ich will: Die gemeinen Viecher packen mich irgendwann sowieso.
Das Schlimme ist: Manchmal hauen sie mich mehr um als die Kinder!
Na ja, da musst du als Grundschullehrerin eben durch. Und mit der Erkenntnis, dass nach der einen Grippewelle bereits die nächste wartet, lebt es sich fast leichter als mit dem Bestreben, die Krankheitswellen zu bekämpfen.
Gleiches gilt für die optimistische Lebenshaltung, dass das eigene Immunsystem mit jeder Erkältung nur gestärkt wird.
Und wenn du den November nicht nur als epidemistischen Verbreitungsmonat ansiehst, sondern ihn - mit den Kindern - als wunderbare Zeit des Jahres anerkennst, samt Nebel, St. Martin, Weckmännern und vor allem samt der bunten Laternen, dann ist das alles halb so wild.
Also: Augen zu und durch!
Unser Radioprojekt
In der letzten Schulwoche vor den Herbstferien erlebte meine Klasse eine ganz besondere Projektwoche, eine Radio-Projektwoche.
Mit dem Medienpädagogen Christian Klünter produzierten wir eine Radiosendung zum Thema "Unser Weilerswist", die auch in den nächsten Wochen bei Radio Euskirchen zu hören sein wird. (Ich werde die Sendung dann hier hineinstellen)
Auf der spontan Suche nach Ansprechpartnern, die sich noch in dieser Woche (vormittags) einem Interview der Nachwuchsreporter stellen wollten, waren wir durch etliche Mails und Telefonate erfolgreich: Nicht nur der Schulleiter musste sich einem intensivst vorbereitetem Interview stellen, sondern auch unser Bürgermeister, der Chefarzt der Pferdeklinik Müggenhausen , Michael Tück vom ADAC-Sicherheitszentrum sowie Peter Kraut vom Heimatverein.
Am Mittwoch kam der Bürgermeister höchstpersönlich in die Klasse, um über Weilerswist, zu seinem Beruf und zu seiner Person ausgefragt zu werden. Er zeigte sich offen und freundlich und unterhielt sich anregend mit den Kindern.
Am Donnerstag standen dann zwei Ausflüge auf dem Programm. Erst besuchten wir die Pferdeklinik in Müggenhausen, wo ihnen Dr. Weinberger zum Interview zu Verfügung stand und wo die Kinder "live" bei einer OP-Vorbereitung dabei sein durften.
Später widmete sich dann Herr Tück vom ADAC-Fahrsicherheitszentrum angeregt den Nachwuchsreportern. Hier wurden sie sogar mit Süßigkeiten und Getränken empfangen und versorgt. Das Highlight des Tages war wohl, dass der Chef eine Spritztour (in wahrsten Sinne des Wortes) mit Frau Schmaul machte, dabei durch Glatteis und Aquaplaning fuhr und die Reifen quietschen ließ.
Als Frau Schmaul ausstieg, rannten alle Kinder zu ihr und schauten nach ihrem Befinden. Aber: Keine blasse Nasenspitze war zu sehen!
Am letzten Tag sprachen die Moderatoren dann ihre Ansagetexte ein, es wurde Musik ausgesucht und natürlich Wissensweres über die Weilerswister Geschichte erfahren, da uns Peter Kraut vom Heimatverein Rede und Antwort stand.
Mit freudiger Erwartung auf die Radiosendung sowie mit einer tollen, aufregenden Projektwoche im Rückblick gingen die Kinder in die wohlverdienten Herbstferien.
Es war einfach wunderbar. Wer Interesse an einem solchen Projekt hat, kann sich gerne an mich wenden. Ich gebe die Kontaktdaten dann an euch weiter.
Mit dem Medienpädagogen Christian Klünter produzierten wir eine Radiosendung zum Thema "Unser Weilerswist", die auch in den nächsten Wochen bei Radio Euskirchen zu hören sein wird. (Ich werde die Sendung dann hier hineinstellen)
Auf der spontan Suche nach Ansprechpartnern, die sich noch in dieser Woche (vormittags) einem Interview der Nachwuchsreporter stellen wollten, waren wir durch etliche Mails und Telefonate erfolgreich: Nicht nur der Schulleiter musste sich einem intensivst vorbereitetem Interview stellen, sondern auch unser Bürgermeister, der Chefarzt der Pferdeklinik Müggenhausen , Michael Tück vom ADAC-Sicherheitszentrum sowie Peter Kraut vom Heimatverein.
Am Mittwoch kam der Bürgermeister höchstpersönlich in die Klasse, um über Weilerswist, zu seinem Beruf und zu seiner Person ausgefragt zu werden. Er zeigte sich offen und freundlich und unterhielt sich anregend mit den Kindern.
Am Donnerstag standen dann zwei Ausflüge auf dem Programm. Erst besuchten wir die Pferdeklinik in Müggenhausen, wo ihnen Dr. Weinberger zum Interview zu Verfügung stand und wo die Kinder "live" bei einer OP-Vorbereitung dabei sein durften.
Später widmete sich dann Herr Tück vom ADAC-Fahrsicherheitszentrum angeregt den Nachwuchsreportern. Hier wurden sie sogar mit Süßigkeiten und Getränken empfangen und versorgt. Das Highlight des Tages war wohl, dass der Chef eine Spritztour (in wahrsten Sinne des Wortes) mit Frau Schmaul machte, dabei durch Glatteis und Aquaplaning fuhr und die Reifen quietschen ließ.
Als Frau Schmaul ausstieg, rannten alle Kinder zu ihr und schauten nach ihrem Befinden. Aber: Keine blasse Nasenspitze war zu sehen!
Am letzten Tag sprachen die Moderatoren dann ihre Ansagetexte ein, es wurde Musik ausgesucht und natürlich Wissensweres über die Weilerswister Geschichte erfahren, da uns Peter Kraut vom Heimatverein Rede und Antwort stand.
Mit freudiger Erwartung auf die Radiosendung sowie mit einer tollen, aufregenden Projektwoche im Rückblick gingen die Kinder in die wohlverdienten Herbstferien.
Es war einfach wunderbar. Wer Interesse an einem solchen Projekt hat, kann sich gerne an mich wenden. Ich gebe die Kontaktdaten dann an euch weiter.
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